Swarzenski

Swarzẹnski,
 
1) Georg, Kunsthistoriker, * Dresden 11. 1. 1876, ✝ Brookline (Massachusetts) 14. 6. 1957, Vater von 2); zunächst als Jurist tätig. 1906 wurde er Direktor des Städelschen Kunstinstituts in Frankfurt am Main, ab 1915 Professor, ab 1928 Generaldirektor der dortigen Städtischen Museen. Nach seiner Emigration 1938 in die USA war er Professor an der Harvard University und ab 1939 am Museum of Fine Arts in Boston (Massachusetts) tätig.
 
Werke: Denkmäler der süddeutschen Malerei des frühen Mittelalters, 2 Teile (1901-13); Die Salzburger Malerei, 2 Bände (1908-13); Nicolò Pisano (1926).
 
Herausgeber: Der Welfenschatz (1930, mit O. von Falke und Robert Schmidt).
 
 2) Hanns, Kunsthistoriker, * Berlin 30. 8. 1903, ✝ Wielenbach (Landkreis Weilheim-Schongau) 22. 6. 1985, Sohn von 1); zunächst an den Staatlichen Museen in Berlin tätig, wo er zum Kreis um L. Justi gehörte. Nach seiner Emigration (1938) war er Mitarbeiter von E. Panofsky am Institute for Advanced Studies in Princeton (N. J.), arbeitete dann an der National Gallery in Washington (D. C.) und ab 1949 am Museum of Fine Arts in Boston (Massachusetts), dessen Department of Decorative Arts and Sculpture er leitete.
 
Werke: Die lateinischen illuminierten Handschriften des 13. Jahrhunderts in den Ländern an Rhein, Main und Donau, 2 Bände (1936); The Berthold Missal, The Pierpont Morgan Library Ms 710, and the scriptorium of Weingarten Abbey (1943); Monuments of Romanesque art (1954).

Universal-Lexikon. 2012.

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